Paprikapflanzen auf der Fensterbank
Im September 2008 bereitete ich mein Gewächshaus für den Winter vor und dabei
entdeckte ich eine kleine Paprikapflanze, die bisher einfach nicht wachsen wollte.
Sie hatte sich wahrscheinlich selber ausgesät oder weiß der Geier, wie der Paprikasamen in das Gewächshaus kam.
Die zierliche Pflanze war nicht viel höher als ein Finger lang war und wirkte sehr einsam. Ich beschloss sie in einen Blumentopf umzusetzen und sie erhielt einen Platz im Kinderzimmer im Südfenster.
Dort stand sie Monate, ohne dass sich etwas tat. Eine Zeit lang sah es so aus, als wolle sie eingehen. Doch siehe da, seit Februar wächst und gedeiht sie und scheint mir die Rettung vor dem Erfrieren sogar zu danken.
Die Pflanze hat eine Höhe von 25 cm, wirkt noch etwas zerbrechlich und blüht und blüht und blüht. Es ist der Hammer.
Und:
Anfang April entdeckte ich 2 Paprikaschoten, etwa 1,5 bis 2 cm groß. Paprika auf der Fensterbank ziehen. - Da soll noch mal einer sagen:
"Das geht net!"
"Geht doch!"
Mittlerweile mißt die eine Paprikaschote ca.: 8 cm, ist zwar etwas schmal aber immerhin. 2 Früchte sind nun an meinem Strauch. Ich habe meiner Pflanze einen größeren Blumentopf gegönnt.
Die größere Paprika zeigt auch schon etwas Farbe.
Die gesamte Paprikapflanze hat ihre Höhe von 25 cm ab Topf behalten. Da sie in der Fensterbank jetzt aber alle Blüten fallen lassen hat, ohne dass eine Frucht daraus entstanden ist, habe ich mich entschlossen, sie auf die Terrasse zu stellen.
Viel Sonne und frische Luft tun ihr bestimmt gut.
Die 2 Früchte sehen noch gut aus. Jetzt hoffe ich, dass sie von unten her noch Seitentriebe bekommt.
Die Paprikapflanzen im Gewächshaus wachsen etwas kräftiger heran, als die im Blumentopf. Liegt wahrscheinlich an dem warmen und feuchten Klima.
Mehr dazu demnächst.