Kompost - nährstoffreicher Boden
Warum Gartenerde teuer kaufen, wenn die Herstellung ganz einfach ist?
Vor etwa 10 Jahren habe ich mir im Schatten unter dem Fliederstrauch einen Kompost angelegt. Dieser mag es nämlich schattig. Aus ein paar Brettern habe ich mir ein Gestell von etwa 2 x 1 m, Höhe 1m zusammengezimmert. Nach 2 Jahren war dieser voll. Im 3. Jahr wollte ich ihn imFrühjahr umstechen und mal sehen, wieviel Erde sich schon entwickelt hatte. Irgendwie war der Kompost noch nicht "reif".
Ich legte mir zusätzlich einen einfachen Plastikkomposter aus dem Baumarkt zu. Hier kam jetzt der fast verrottete Teil des Kompostes rein, das restliche Material wieder in den selbstgebauten Behälter.
Anfangs habe ich viel rum experimentiert und es mir nicht leicht gemacht. Heute ist alles ganz einfach.
4 Komposter stehen nun in Reihe und Glied unter den Sträuchern, in der hintersten Ecke meines Gartens, davon 3 kleinere handelsübliche Plastikcontainer (die sehen aufgeräumter aus und halten länger) und der selber zusammen gezimmerte Container, der sich nun auch etwas verkleinert hat.
In Marke Eigenbau kommen nach wie vor die frischen Abfälle hinein. Jedes Jahr im zeitigen Frühjahr schaufel ich nun diese Abfälle in den nächsten Container. Jedes Jahr rückt der Kompost einen Behälter weiter. Nach 3 Jahren ist alles so gut verrottet, dass der letzte Kompostbehälter als Auffangstation dient. Hier kann ich dann laufend Erde entnehmen, um meine Beete oder Blumenkästen aufzufüllen. Mit dieser Qualität kann so schnell keine Erde aus dem Markt mithalten, es sei denn: Man zahlt kräftig dafür.
Da ich ausschließlich die Erde aus meinem Kompost verwende, hat sich der Boden in meinem Garten super entwickelt. Zahlreiche Regenwürmer tummeln sich in ihm und leisten ihren Beitrag. Auf künstlichen Dünger kann ich total verzichten.
Vor Jahren habe ich auch mal mit einem Wurmkomposter experimentiert. Dieser eignet sich für kleine Gärten und führt noch schneller zum Erfolg. Da ich aber den Platz habe und meine Abfälle in Ruhe verrotten dürfen, sich die Regenwürmer dort ganz von alleine einfinden, habe ich das erstere aufgegeben.
Sollte es dennoch jemanden interessieren, gebe ich auf Anfrage gern Aufbau und Funktionsweise weiter.
In einem kleinen Garten genügen auch 2 kleinere Kompostcontainer. Dann sollte man allerdings erst nach 2 Jahren den 1. ausheben und in den 2. füllen. Es ist aber ratsam, die frischen Abfälle immer nur in einen der beiden Behälter zu geben, da man die Kontrolle über den Fortschritt der Verrottung hat. Man spart sich im Frühjahr dann viel Arbeit.
Kompostierbare Abfälle sind!
alles was im Garten wächst - Rasenschnitt, Blätter, kleine Äste, (große Äste zerschneiden), verbrauchte Topferde, Stroh,
Unkraut nur, wenn es vorher mit kochendem Wasser abgebrüht wird, erkalten lassen, dann insgesamt auf den Kompost geben.
aus dem Haushalt - Kaffeesatz, Teereste, rohe Schalen, Eierschalen, rohe Gemüseabfälle, Zeitungsfetzen,
Kot von Haustieren - Hasen, Nagern, Vögeln
Nicht auf den Kompost gehören!
gekochte Reste vom Küchentisch, Wurst, Fleischreste etc., allg. Müll, Kot von Katzen und Hunden
Der Kompost wird sonst ganz schnell zum stinkenden Abfallhaufen und lockt Ungeziefer an.
Ein richtig angelegter Kompost stinkt nicht, bietet allenfals für den Igel eine ideale Winterbehausung an.
Noch ein Tipp: Steht der Komposter in der Sonne oder trocknet er aus, dann können die Bakterien nicht gut arbeiten, die Verrottung geht nur sehr schlecht voran. Dann siedeln sich auch gern Armeisen dort an, die im Garten nicht so beliebt sind.
Vor etwa 10 Jahren habe ich mir im Schatten unter dem Fliederstrauch einen Kompost angelegt. Dieser mag es nämlich schattig. Aus ein paar Brettern habe ich mir ein Gestell von etwa 2 x 1 m, Höhe 1m zusammengezimmert. Nach 2 Jahren war dieser voll. Im 3. Jahr wollte ich ihn imFrühjahr umstechen und mal sehen, wieviel Erde sich schon entwickelt hatte. Irgendwie war der Kompost noch nicht "reif".
Ich legte mir zusätzlich einen einfachen Plastikkomposter aus dem Baumarkt zu. Hier kam jetzt der fast verrottete Teil des Kompostes rein, das restliche Material wieder in den selbstgebauten Behälter.
Anfangs habe ich viel rum experimentiert und es mir nicht leicht gemacht. Heute ist alles ganz einfach.
4 Komposter stehen nun in Reihe und Glied unter den Sträuchern, in der hintersten Ecke meines Gartens, davon 3 kleinere handelsübliche Plastikcontainer (die sehen aufgeräumter aus und halten länger) und der selber zusammen gezimmerte Container, der sich nun auch etwas verkleinert hat.
In Marke Eigenbau kommen nach wie vor die frischen Abfälle hinein. Jedes Jahr im zeitigen Frühjahr schaufel ich nun diese Abfälle in den nächsten Container. Jedes Jahr rückt der Kompost einen Behälter weiter. Nach 3 Jahren ist alles so gut verrottet, dass der letzte Kompostbehälter als Auffangstation dient. Hier kann ich dann laufend Erde entnehmen, um meine Beete oder Blumenkästen aufzufüllen. Mit dieser Qualität kann so schnell keine Erde aus dem Markt mithalten, es sei denn: Man zahlt kräftig dafür.
Da ich ausschließlich die Erde aus meinem Kompost verwende, hat sich der Boden in meinem Garten super entwickelt. Zahlreiche Regenwürmer tummeln sich in ihm und leisten ihren Beitrag. Auf künstlichen Dünger kann ich total verzichten.
Vor Jahren habe ich auch mal mit einem Wurmkomposter experimentiert. Dieser eignet sich für kleine Gärten und führt noch schneller zum Erfolg. Da ich aber den Platz habe und meine Abfälle in Ruhe verrotten dürfen, sich die Regenwürmer dort ganz von alleine einfinden, habe ich das erstere aufgegeben.
Sollte es dennoch jemanden interessieren, gebe ich auf Anfrage gern Aufbau und Funktionsweise weiter.
In einem kleinen Garten genügen auch 2 kleinere Kompostcontainer. Dann sollte man allerdings erst nach 2 Jahren den 1. ausheben und in den 2. füllen. Es ist aber ratsam, die frischen Abfälle immer nur in einen der beiden Behälter zu geben, da man die Kontrolle über den Fortschritt der Verrottung hat. Man spart sich im Frühjahr dann viel Arbeit.
Kompostierbare Abfälle sind!
alles was im Garten wächst - Rasenschnitt, Blätter, kleine Äste, (große Äste zerschneiden), verbrauchte Topferde, Stroh,
Unkraut nur, wenn es vorher mit kochendem Wasser abgebrüht wird, erkalten lassen, dann insgesamt auf den Kompost geben.
aus dem Haushalt - Kaffeesatz, Teereste, rohe Schalen, Eierschalen, rohe Gemüseabfälle, Zeitungsfetzen,
Kot von Haustieren - Hasen, Nagern, Vögeln
Nicht auf den Kompost gehören!
gekochte Reste vom Küchentisch, Wurst, Fleischreste etc., allg. Müll, Kot von Katzen und Hunden
Der Kompost wird sonst ganz schnell zum stinkenden Abfallhaufen und lockt Ungeziefer an.
Ein richtig angelegter Kompost stinkt nicht, bietet allenfals für den Igel eine ideale Winterbehausung an.
Noch ein Tipp: Steht der Komposter in der Sonne oder trocknet er aus, dann können die Bakterien nicht gut arbeiten, die Verrottung geht nur sehr schlecht voran. Dann siedeln sich auch gern Armeisen dort an, die im Garten nicht so beliebt sind.
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